a3 video

a3


Der Audi A3 ist ein Fahrzeug der Kompaktklasse der Audi AG und wird seit 1996 produziert. Er teilt sich die technische Basis mit den Konzernbrüdern VW Golf, Seat Leon, Škoda Octavia u.a.

Audi A3 8L

Mit dem A3 wagte sich Audi 1996 erstmals in Segmente unterhalb der Mittelklasse vor. Auf der Plattform und mit einem Großteil der Motorenpalette des VW Golf IV, wurde der Wagen rasch als Alternative in der Kompaktklasse angenommen.

Karosserievarianten

Die erste Modellgeneration gab es zu Beginn nur als Dreitürer. Aus Rücksicht auf die Markteinführung des VW Golf IV wurde erst 1999 die fünftürige Ausführung nachgereicht.

Anders als beim Nachfolgemodell unterschieden sich Drei- und Fünftürer des 8L nur unwesentlich – optisch war nur die schmalere C-Säule des Fünftürers als Unterschied erkennbar, die Platz für ein drittes Seitenfenster schaffte und das Fahrzeug bei gleicher Länge gestreckter wirken ließ.

Antrieb

Der Audi A3 hat serienmäßig Frontantrieb. Als Extra war das permanente Allradsystem Quattro (im A3 mit Haldex-Kupplung) erhältlich. Beim S3 war der Allradantrieb serienmäßig.

Motoren

Die Motorenpalette reichte bei den Benzinern vom 1,6-Liter-Motor mit 74 kW (101 PS) bis zum Spitzenmodell S3 mit einem 1,8-Liter-Turbomotor und anfänglich 154 kW (210 PS), bei den Dieseln mit 1,9-Liter-Motoren von 66 kW (90 PS) bis 96 kW (130 PS). Nach der Modellpflege im September 2000 wurden weiterhin die Motoren der ersten Modelle eingesetzt. So wurde beispielsweise der 1,9-Liter-Dieselmotor mit 66 kW erst einige Monate nach der Modellpflege ersetzt.

Technische Daten

Ausstattungsvarianten

  • Attraction (Basismodell mit 4-Speichen-Lenkrad, normale Sitze in Stoff „Fabula“, 15-Zoll-Alufelge 10-Loch-Design)
  • Ambition (Sportliche Variante mit 3-Speichen Sportlederlenkrad, serienmäßiger Tieferlegung um 16 mm, Lederschaltknauf, Sportsitzen, Breitreifen auf Leichtmetallrädern und weiteren sportlichen Ausstattungsmerkmalen)
  • Ambiente (Komfortable Variante u.a. mit Leichtmetallrädern, Lichtpaket, zusätzlichen Ablagen, Tempomat)
  • S line (Sportliche Variante mit gehobener Ausstattung, in anderen Lackierungen erhältlich)

Modellvarianten

  • Audi S3

Modellpflege

Im September 2000 erfuhr der A3 verschiedene Änderungen. Unter anderem wurden Scheinwerfern, Innenausstattung und Heckleuchten modifiziert, wodurch der Wagen optisch näher an den kurz darauf erscheinenden A4 (B6) gerückt wurde. Das geänderte Modell sollte durch die hinter Klarglas liegenden Doppelscheinwerfer „aggressiver“, „erwachsener“ und qualitativ hochwertiger als der Vorgänger wirken.

Folgendes wurde im Zuge der Modellpflege des A3 geändert:

S3: 165 kW (225 PS) statt 154 kW (210 PS)
Außenspiegelgehäuse aus Aluminium serienmäßig

Audi A3 8P/8PA

Nahm der Vorgänger 8L bei seiner Markteinführung bereits zahlreiche technische Komponenten des VW Golf IV vorweg, so war der A3 8P ebenso das erste Fahrzeug innerhalb des VW-Konzerns, das auf der A-Plattform des Golf V (interner Code PQ35) aufbaute.

Optisch blieb der 8P der Silhouette seines Vorgängers weitgehend treu, geriet dabei jedoch kantiger und nahm – bis zum Facelift – als letzte Modellreihe den Audi-Doubleframe-Kühlergrill als zentrales Designelement der Fahrzeugfront auf.

Veränderungen gegenüber dem Vorgänger

  • Neue Motoren (1.6 FSI, 2.0 FSI, 3.2, 2.0 TDI)
  • Direktschaltgetriebe DSG erhältlich, ab Modelljahr 2006 bei Audi S tronic genannt
  • diverse technische Verbesserungen wie elektromechanische Lenkung, Einzelradaufhängung an Hinterachse, Zwei-Zonen-Komfortklimaautomatik

Karosserievarianten

Der Audi A3 ist wie der Vorgänger als Dreitürer (8P) und als Fünftürer (8PA) erhältlich. Die fünftürige Variante, welche etwa anderthalb Jahre nach dem Dreitürer gebaut wurde, wird unter der Bezeichnung A3 Sportback geführt, welche sich gegenüber dem Dreitürer hauptsächlich durch geänderte Heckleuchten und die um 72 mm längere Karosserie unterscheidet.

Der Verkauf des A3 Cabriolets startete in Deutschland ab Mitte Januar 2008. Fünf Motorenvarianten stehen zur Verfügung, darunter drei Benziner mit 75 kW (102 PS), 118 kW (160 PS) und 147 kW (200 PS) sowie zwei Dieselmotoren mit 77 und 103 kW (105 bzw. 140 PS). Entgegen dem allgemeinen Trend setzt Audi – wie auch beim A4 Cabriolet – auf ein klassisches Stoffverdeck statt einem klappbaren Blechdach.

Antrieb

Der Audi A3 ist serienmäßig mit Frontantrieb ausgestattet. Auf Wunsch ist der permanente Allradantrieb quattro für die Modelle A3 und A3 Sportback erhältlich. Beim 3,2-l-Motor und beim S3 ist der Allradantrieb serienmäßig. Entgegen der ursprünglichen Bezeichnung "quattro" für das Torsen-Ausgleichsgetriebe baut der Allradantrieb im A3 auf einer Haldex-Kupplung auf. Diese verhindert durch ihre variable Sperrwirkung ein Durchdrehen der Vorderräder, indem Kraft auf die Hinterräder geleitet wird.

In der werksseitig voreingestellten Steuerung der Haldex-Kupplung werden nur bei mangelnder Traktion der Vorderräder mehr als 10% des Drehmoments auf die Hinterräder übertragen. Diese Charakteristik kann durch Tuner verändert werden.

Bauzeit

  • Audi A3 8P ab Mai 2003
  • Audi A3 8PA Sportback ab September 2004
  • Audi A3 Cabriolet ab März 2008

Technische Daten

Benziner
  1. a b seit 2009 118 kW (160 PS)/4500–6200 min-1 u. 250 Nm/1500–4500 min-1
  2. ↑ seit 2009 280 Nm/1700–5000 min-1
Diesel
  1. a b c d e f Serienmäßig mit Dieselpartikelfilter
  2. ↑ Auch mit Dieselpartikelfilter erhältlich
  3. a b Für einige Exportländer 100 kW (136 PS)
  4. ↑ Für einige Exportländer 120 kW (163 PS)

Modellvarianten

  • Audi S3

Modellpflege

8P

Beim Dreitürer wurde die Modellpflege im Juni 2005 mit Produktionsbeginn von Modelljahr 2006 durchgeführt. Eindeutiges Erkennungsmerkmal der Facelift-Version ist der Singleframe-Kühlergrill und das Lenkrad im Singleframe-Design. Mit dem Facelift wurde unter anderem das Design dem A3 Sportback und somit auch dem konzerneinheitlichen Erscheinungsbild angepasst.

8PA

Der Sportback verfügte bereits seit Produktionsbeginn (und damit vor dem Facelift des 8P) über den Singleframe-Grill und das Lenkrad im Singleframe-Design.

Allgemein

  • Juni 2005: S line Exterieurpaket bestellbar (Stoßfänger vorn und hinten in sportlich markantem Design, Kühlergrill in S-line-Optik, S-line-Schriftzüge im Kühlergrill und auf den Seitenschutzleisten hinten, Einstiegsleisten mit S-line-Schriftzug, S-line-Dachkantenspoiler, Nebelscheinwerfer, doppeltes Auspuffendrohr auch beim Modell 1.6)
  • September 2005: Einführung Xenon-Plus (Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht)
  • Herbst 2006: Umstellung aller Radioanlagen auf Doppel-DIN-Format und Einführung eines CD-Radios mit MP3-Abspielfunktion.
  • März 2007: Einführung des 1,9 TDI e. Durch Maßnahmen wie längere Übersetzung der Gänge 3 bis 5, Schaltanzeige im Kombiinstrument, geänderte Motorelektronik, diversen Aerodynamikmaßnahmen (z.B. Sportfahrwerk serienmäßig für geringeren Luftwiderstand) und Leichtlaufreifen wird der Kraftstoffverbrauch auf 4,5 l/100 km und der CO2-Ausstoß auf 119 g/km gesenkt.
  • November 2007 (angekündigt): Einführung eines optionalen Adapters für die Freisprecheinrichtung mit Unterstützung des SIM Access Profiles.
  • April 2008: Audi hat eine umfangreiche Modellpflege für beide Varianten vorgestellt. Diese beinhaltet Veränderungen an Motorhaube, Kotflügel, Singleframe-Grill und den vorderen Stoßfängern. Die Scheinwerfer tragen neue Zierblenden. Tagfahrleuchten sind jetzt Serie und in die Scheinwerfer integriert – bei Bi-Xenon-Licht kommt ein LED-Tagfahrlicht zum Einsatz.
    Artikel vom: 03.12.10 / 12pm Kategorie: Audi